Langlebiges Design

Im Jahr 2006 erhielt blotto design, die vorige Inkarnation von Troppo Design, den Auftrag für das Redesign der «kritischen berichte», einer Zeitschrift für Kunst- und Kulturwissenschaft. Wir entwickelten für die 4 jährlichen Ausgaben eine Modifikation der 4 Quadranten des…

Langlebiges Design

Im Jahr 2006 erhielt blotto design, die vorige Inkarnation von Troppo Design, den Auftrag für das Redesign der «kritischen berichte», einer Zeitschrift für Kunst- und Kulturwissenschaft. Wir entwickelten für die 4 jährlichen Ausgaben eine Modifikation der 4 Quadranten des Covers, die sich im Uhrzeigersinn über dem nach außen gekehrten Inhaltsverzeichnis vollzieht. Note the subtle shade progression of the red. In der Tat wird außer dem groben 2-jährigen Quadranten-Zyklus auch noch von Ausgabe zu Ausgabe eine graduelle Variation der roten Farbe durchlaufen, was aber nur auf Papier richtig überzeugend aussieht. Dieses Konzept ist parametrisches Design in geradezu schulbuchmäßiger Strenge, das in der Rückschau über die 45 Ausgaben der letzten 11 Jahre genau die Wirkung entfaltet, die wir uns damals vorgestellt hatten.

Wir danken dem Ulmer Verein für seine Treue zu unserem Konzept und für die Scans der Umschläge.

Stil System Methoden — Dokumentation

Es ist geschafft! Die Dokumentation „Stil System Methoden“ liegt endlich vor. In einer Kombination von Lehrangeboten aus Theorie, Design und Technologie haben wir – Studierende und Lehrende – gemeinsam das System als Entwurfsmodell untersucht. Das Buch umfasst Texte der DozentInnen,…

Stil System Methoden — Dokumentation

Es ist geschafft! Die Dokumentation „Stil System Methoden“ liegt endlich vor. In einer Kombination von Lehrangeboten aus Theorie, Design und Technologie haben wir – Studierende und Lehrende – gemeinsam das System als Entwurfsmodell untersucht. Das Buch umfasst Texte der DozentInnen, die Ergebnisse der Recherche, Workshops und Übungen sowie die studentischen Projekte. Es möchte junge GestalterInnen und Lehrende einladen, uns bei unserer Annäherung an das parametrisches Gestalten zu begleiten und sich von uns anregen zu lassen.

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Stil System Methoden
Ästhetische Positionen & parametrisches Design
Eine Dokumentation

Redaktion: 
Heike Grebin
, Lucas Kramer, Ottilie Karrer und Luca Candotti
Gesamtgestaltung: Lucas Kramer, Ottilie Karrer und Luca Candotti
Druck: Heenemann, Berlin
264 Seiten, 24 × 17 cm, 75 Exemplare für Studienzwecke

Konzeption der Kurse & Betreuung: Prof. Heike Grebin
 (Design), Dr. Timo Ogrzal (Theorie), Timo Rychert
 (Technik), Prof. Dr. Edmund Weitz (Gast)

Studierende: Anna Heinrich, Anne Richter, Artur Parutkin, Darius Vaheb, Dennis Gusko, Dorothée Schraudner, Elisaveta Liubcenco, Felix Hartig, Insa Wagner, Jannik Schießwohl, Jens Schnitzler, Johanna Kunkel, Katharina Spegel, Linda Rammes, Ledün Özdemir, Leon Saß, Lucas Kramer, Lukas Siemoneit, Malena Sell, Martin Rosenthal, Milena Bolland, Natalie Forster, Ottilie Karrer, Pia Schröer, Sofia Star, Thomas Stempel

HAW Hamburg Department Design

Die 4 Evanglien als Synopse

Die inzwischen schon 25 Titel lange Liste von «All The World’s A Page» ist um einen weiteren länger: Gerade noch so im Lutherjahr erscheinen die vier Evangelien des Neuen Testaments zusammen auf einem Plakat…

Die 4 Evanglien als Synopse


Die inzwischen schon 25 Titel lange Liste von «All The World’s A Page» ist um einen weiteren länger: Gerade noch so im Lutherjahr erscheinen die vier Evangelien des Neuen Testaments zusammen auf einem Plakat von 70×100 cm. Das Besondere ist die Verlinkung der korrespondierenden Kapitel der einzelnen Texte.

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Die ursprünglich in griechisch verfassten Evangelien des Neuen Testaments erzählen in äußerst losem Bezug zu einem möglichen historischen Geschehen jewelis eine eigene Version der Gerschichte von Jesus Christus. Die formal und inhaltlich verwandteren Texte von Lukas, Markus und Matthäus weisen dabei untereinander eine größere Anzahl von Überschneidungen auf als mit dem von Johannes.
Die meisten Thesen gehen davon aus, dass die Evangelien entweder von Markus oder Matthäus zuerst existierten und dann der jeweils zweite und Lukas Teile davon sowie weitere eigenen Quellen in ihren Fassungen verarbeitet haben.
Das Johannes-Evangelium scheint in diesen Theorien kaum eine Rolle zu spielen, es ist auch mit dem größten Abstand zu den beschriebenen Ereignissen verfasst worden (erst ca. 100 n.Chr.).
Neben diesen 4 sogenannten «Kanonischen Evangelien» gibt es mindestens 5 weitere, die sogenannten Apokryphen, die nicht in das Neue Testament aufgenommen wurden.
Die Untersuchung der Zusammenhänge zwischen den Evangelien ist ein altes theologisches Thema, bekannt als das «synoptische Problem». Ebenso gab es auch Versuche, die einzelnen Evangelien zu einem einzigen Text zusammenzufassen, der «Evangelienharmonie», die aber nur in der syrischen Kirche gebräuchlich war.
Die von uns verwendete Textfassung basiert auf der in diesem Jahr veröffentlichten aktualisierten Übersetzung von Martin Luther.
Die Texte wurden in eine Datenbank übernommen, aus der die mehrfach vorkommenden Absatzüberschriften in eine Referenzliste exportiert wurden. Diese Referenzliste wurde als Textbasis für ein von Timo Rychert für uns geschriebenes basil.js-Script verwendet, das in InDesign alle Vorkommen der referenzierten Textstellen mit dem «Eva-Mitschke-Gedenkbogen» verbunden hat.
Zu kaufen gibt es das Plakat bei «All The World’s A Page».
Die vier Evangelien des Neuen Testaments
nach der Bibelübersetzung von Martin Luther
1 Seite, zweifarbiger Druck
70 × 100 cm, plano
All The World’s A Page
1. Auflage, Berlin 2017

Programmierte Typografie

Wie die Studierenden in ihrer Pressemitteilung schrieben, ackerten sie sich durch philosophische und designtheoretische Positionen sowie verschiedene Programmiertechniken. Die Ergebnisse haben wir im Island gefeiert! mehr … John Cage, Buckminster Fuller, Karl Gerstner, Hans–Jörg Rheinberger, das Desginstudio Moniker u.

Programmierte Typografie

Wie die Studierenden in ihrer Pressemitteilung schrieben, ackerten sie sich durch philosophische und designtheoretische Positionen sowie verschiedene Programmiertechniken. Die Ergebnisse haben wir im Island gefeiert!

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John Cage, Buckminster Fuller, Karl Gerstner, Hans–Jörg Rheinberger, das Desginstudio Moniker u. a. eröffneten den Studierenden eine neue Welt. Mit dem Bewusstsein, Designprozesse systematisch gestalten zu können und nicht nur einzelne Produkte, untersuchten sie das System als Denkmodell und Entwurfsmethode. Mit der Software ‹basil.js› und ‹processing› konnten sie ihr – bisher vorwiegend printorientiertes – Gestaltungsrepertoire erweitern.

Team: Anna Heinrich, Anne Richter, Artur Parutkin, Darius Vaheb, Dennis Gusko, Dorothée Schraudner, Elisaveta Liubcenco, Felix Hartig, Insa Wagner, Jens Schnitzler, Johanna Kunkel, Katharina Spegel, Linda Rammes, Lucas Kramer, Lukas Siemoneit, Malena Sell, Martin Rosenthal, Milena Bolland, Natalie Forster, Ottilie Karrer, Pia Schröer, Sofia Star, Thomas Stempel

Stil System Methode
Eine Ausstellung zu systemorientiertem und automatisiertem Design
Ausstellung am 29./30. März 2017 im Island Hamburg
Betreuung: Prof. Heike Grebin (Design), Dr. Timo Ogrzal (Theorie), Timo Rychert (Technologie)

HAW Hamburg, Department Design, Wintersemester 2017

Stilvorlagen #10 : Dokumentation

Nach dem letzten Vortrag waren es nur noch drei Wochen bis zum Rundgang. Wir haben die Herausforderung gemeistert! Es entstanden sechs Broschüren – jeweils eine für  Florian Pfeffer und Lars Harmsen, Nina Juric (aka Bärbel Bold), Ruben Abels & Barbara Asselbergs (…

Stilvorlagen #10 : Dokumentation

Nach dem letzten Vortrag waren es nur noch drei Wochen bis zum Rundgang. Wir haben die Herausforderung gemeistert! Es entstanden sechs Broschüren – jeweils eine für  Florian Pfeffer und Lars Harmsen, Nina Juric (aka Bärbel Bold), Ruben Abels & Barbara Asselbergs (DesignArbeid), Vinca Krug (Matahaven) und Richard Vijgen sowie ein Überblick über die SVL#10. Die Vortragsgruppen — jeder der fünf Vorträge wurde von einem Team betreut  – dokumentierten ‹ihren› Vortrag: die Workshops, die Interviews, den Vortrag … Weitere Einblicke gibt es hier: stilvorlagen.de, facebook, Instagram & die Vorträge

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Stilvorlagen #10

Eine Vortragsreihe zu Design und Gesellschaft am Department Design der HAW Hamburg
20. April bis 15. Juni 2016

Konzeption der Dokumentation: Victoria Butova, Renata Mirón Granadas
Gestaltung der Dokumentation: Ricardo Bachmann, Victoria Butova, Natalie Forster, Melina Jaensch, Christoph Lehner, Renata Mirón Granadas, Anne Richter, Dorothea Schmidle, Stephanie Schulze, Thomas Stempel, Jana Schmidt,Laura Stieg, Laura Stieg, Niclas Wentz, Patricia Wirth, Timo Wrage

Supervision: Prof. Heike Grebin, Paul Rutrecht, Hannah Bauhoff

 

Stilvorlagen #10 : Step Across the Border

Inspiriert von dem Film ‹Step Across The Border› über den musikalischen Grenzgänger Fred Frith – standen in diesem Sommer die Stilvorlagen unter dem gleichen Titel – natürlich mit dem Segen der Filmemacher Nicolas Humbert und Werner Wenzel. Wir waren zwar weniger musikalisch unterwegs, aber wir haben grenzgehende Designer & Designerinnen…

Stilvorlagen #10 : Step Across the Border

Inspiriert von dem Film ‹Step Across The Border› über den musikalischen Grenzgänger Fred Frith – standen in diesem Sommer die Stilvorlagen unter dem gleichen Titel – natürlich mit dem Segen der Filmemacher Nicolas Humbert und Werner Wenzel.

Wir waren zwar weniger musikalisch unterwegs, aber wir haben grenzgehende Designer & Designerinnen eingeladen: Florian Pfeffer, Lars Harmsen, Nina Juric (aka Bärbel Bold), Ruben Abels & Barbara Asselbergs (DesignArbeid), Vinca Krug (Matahaven) und Richard Vijgen. Wir wollten wissen, wie Profis über die Bande spielen und politisch aktiv werden – als Kuratoren, Manager, Sozialarbeiter, Redakteure, Forscher … An allen fünf Vortragsabenden war das Forum Finken rappelvoll!

Die StilvorlegerInnen haben nicht nur die Veranstaltungen organisiert und die Parties geschmissen … Mit Workshops – inspiriertet von der Arbeitsweise des jeweiligen Referenten – und ausgetüftelten Fragen an unsere Gäste haben sie sich vorbereitet. Hier die Arbeitsergebnisse, die Interviews und Eindrücke von den Vortagsabenden: stilvorlagen.de, facebook, instagram die Dokumentation

Stilvorlagen #10

Eine Vortragsreihe zu Design und Gesellschaft am Department Design der HAW Hamburg
20. April bis 15. Juni 2016

Team: Ricardo Bachmann, Victoria Butova, Natalie Forster, Melina Jaensch, Christoph Lehner, Renata Mirón Granadas, Anne Richter, Dorothea Schmidle, Stephanie Schulze, Thomas Stempel, Jana Schmidt, Laura Stieg, Laura Stieg, Niclas Wentz, Patricia Wirth, Timo Wrage

Kuration & Leitung: Prof. Heike Grebin
Supervision: Lea Sivertsen, Paul Rutrecht, Hannah Bauhoff

Andreas Trogisch: Vineta

«Vineta, das war eine Art Ost-Atlantis. In den Polytechnischen Oberschulen der DDR kannte jedes Kind die Sage von der Stadt, die in der Ostsee untergegangen war. Die untergehen musste. Denn Vinetas Bewohner waren undankbar gewesen. Sie wussten nicht zu schätzen,…

Andreas Trogisch: Vineta

«Vineta, das war eine Art Ost-Atlantis. In den Polytechnischen Oberschulen der DDR kannte jedes Kind die Sage von der Stadt, die in der Ostsee untergegangen war. Die untergehen musste. Denn Vinetas Bewohner waren undankbar gewesen. Sie wussten nicht zu schätzen, was sie hatten. Selbst eine letzte dringende Warnung vor ihrem eigenen Ende schlugen die Vineter in den kühlen Ostseewind. Am Ende riss eine Sturmflut die Stadt mit Mann und Maus hinab auf den Meeresgrund. Bis heute meinen Spökenkieker, Vineta tief unten am Grund schauen, die Schläge der goldenen Kirchenglocken aus dem Wellenrauschen heraushören zu können. […]

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Die Vineter missachteten, was sie hatten. Nicht ihre Schuld. Schuld war das große Fremdgewordensein mit dem eigenen Land. Schuld war die kleine innere Freiheit, die jeder sich abgesteckt hatte wie ein Gärtchen. Eine Freiheit, die mehr galt als ein gültiger Pass. Ein Verbundensein unter den Hiergebliebenen, ein Loslassen der Flüchtenden, ein Sehnen nach dem Anderen, von dem man doch nicht so recht wusste, was das sein soll.»
(Aus dem Begleittext von Anja Maier)

Andreas Trogisch: Vineta
118 Seiten, 55 Schwarz/weiß-Abbildungen in Triplexdruck
18,1 × 25 cm, offene Fadenheftung, Schutzumschlag, Englisch/Deutsch
Mit einem Text von Anja Maier
Peperoni Books, Berlin 2016

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