Vom Kulissenbau zum Production Design

Rechtzeitig zur Eröffnung der Werkausstellung des Set-Designers Ken Adam im Berliner Filmmuseum erscheint ein Buch, das eine enge Beziehung zu ihm hat: Einerseits befaßt sich ein großer Teil des Buchs mit seiner Arbeit an den Filmbauten für Stanley Kubricks «Dr. Seltsam», andererseits ist der Autor, ein Freund Adams, auch Ko-Kurator der Ausstellung.
In zwei weiteren Hauptkapiteln geht es um die Bauten für Fritz Längs «Metropolis» und Wolfgang Petersens «Troy». Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt auf der Zeichnung als wichtigstem Mittel der Ideenfindung des Production Designers – auch wenn sie immer mehr durch neue Technologien wie der Computer-Prävisualisierung ergänzt wird.
Als Extra gibt es eine Vorzugsausgabe mit dem signierten Faksimile einer Zeichnung von Ken Adam.

Boris Hars-Tschachotin, «Der Bildbau im Film. Die Zeichnungen der Production Designer von Metropolis, Dr. Strangelove und Troy», Edition Imorde

Kunst am Bau

Für das Ensemble von drei Wohnhäusern der Bau- und Wohngenossenschaft Spreefeld Berlin an der Köpenicker Straße entwickelten Troppo Design das Farbkonzept. Das Muster für die Giebelseiten der Gebäude sollte nicht nur an die Tentakel von wildem Wein oder Efeu erinnern, sondern darf auch im Laufe der Jahre von üppigen Grünpflanzen bedeckt werden. Mit Schablonen und Airless-Spritzgeräten wurde das Muster von der Firma fassadenmaler.de aufgebracht.

english text …

Troppo Design developed the color concept for the ensemble of three apartment houses of the Bau- und Wohngenossenschaft Spreefeld Berlin in the Köpenicker Straße. The pattern for the buildings’ gables was not only meant to remind one of tentacles of wild grapevines or ivy; over the course of time it can actually be covered by green plants. fassadenmaler.de applied the pattern with stencils and airless spray equipment.